Ein Ziel der Ergonomie ist es, handhabbare und komfortabel zu benutzende Produkte herzustellen. Ein wichtiger Aspekt ist die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, bei der es darauf ankommt, Personal vor körperlichen Schäden auch bei langfristiger Ausübung ihrer Tätigkeit zu schützen.
Sind Sie Individualist? Das ist gut so! Zwei gleich große und gleich schwere Menschen brauchen unter Umständen völlig unterschiedliche Arbeitsplatzlösungen. Am wichtigsten ist das persönliche Empfinden: Sie sollen sich auf Ihrem neuen Arbeitsstuhl wohl fühlen, sollen ihn auch optisch mögen und mit ihm zusammenarbeiten wollen. Wenn er sich dann noch genau auf Ihre Maße einstellen lässt, jede Bewegung mitmacht und zu abwechslungsreichen Arbeitshaltungen einlädt - ja, was will man dann noch mehr? Am besten Sie leihen sich Ihren Favoriten für ein paar Tage und probieren ihn an Ihrem Arbeitsplatz. Rufen Sie uns an - wir helfen Ihnen gerne weiter!
Die wie ein S geschwungene Form der Wirbelsäule verleiht dem Körper nicht nur die nötige Stützkraft für den aufrechten Gang, sondern gleichzeitig ein hohes Maß an Elastizität. Als Körperachse trägt sie den Kopf, die Rippen und die oberen Gliedmaßen. Grob unterscheidet man bei der Wirbelsäule einen beweglichen und einen unbeweglichen Teil: Beweglich ist der obere Teil (Hals-, Brust- und Lendenwirbel), während Kreuzbein und Steißbein in ihrer Position starr bleiben. Die Wirbelsäule bildet den Kanal für das empfindliche Rückenmark. /font>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>/span>>/>>/>>/>>/>>/>>/>>/>32-33 Wirbelknochen sind durch Bandscheiben miteinander verbunden. Sie machen etwa ein Viertel der gesamten Wirbelsäulenlänge aus.
Der Mensch ist nicht fürs Sitzen geschaffen und doch ist für viele von uns das Gehen und Laufen kaum mehr als ein notwendiges Übel, um von einem Sitzplatz zum anderen zu gelangen. Ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit: Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig. Die dabei aufgezwungene Haltung engt uns ein - körperlich und im Kopf. Abwechslungsreich wollen wir unser Leben gestalten, kreativ wollen wir sein! Also sollten wir uns bewegen! Gelungene Ergonomie gibt uns die Freiräume, die wir brauchen. Ergonomische Möbel passen sich ihrem Benutzer an - nicht umgekehrt. Dadurch bewegen wir uns wie von selbst, gönnen unserem Körper Variation und werden flexibel im Denken.
Entlastung für die Bandscheiben: Rein anatomisch betrachtet wäre es nicht schlecht, wenn wir Menschen wieder zum Vierfüßlerstand zurückfinden würden. Fakt ist: Die Bandscheiben sind eine anatomische Schwachstelle, seit der Mensch aufrecht durchs Leben geht – und noch viel mehr, seit er sein Leben vorwiegend sitzend verbringt. Vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule verursachen die kleinen Knorpelscheiben zwischen den Wirbelkörpern immer häufiger und bei immer jüngeren Menschen Probleme. Das Problem: Beim Sitzen wird aus der eleganten, leicht geschwungenen Doppel-S-Form der Wirbelsäule schnell ein schiefer Bogen - ganz besonders dann, wenn Oberkörper und Oberschenkel im rechten Winkel zueinander stehen. Ein ergonomischer Stuhl hat eine nach vorne neigbare Sitzfläche, so dass dieser Winkel deutlich größer wird - der so genannte "offene Sitzwinkel" mit aufgerichtetem Oberkörper und natürlich gekrümmter Wirbelsäule entsteht, und die Bandscheiben bedanken sich.